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Themenbereich:
Vor der kieferorthopädischen Beandlung


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  1. Mundhygiene
  2. Zahnärztliche Behandlung
  3. Entfernung von Milchzähnen
  4. Entfernung von bleibenden Zähnen
  5. Parodontalbehandlung

Im Einzelnen
  1. Mundhygiene
    Eine kieferorthopädische Behandlung kann nur dann beginnen wenn Zähne und Zahnfleisch gesund sind. Plaque und Speisereste sammeln sich auf den Zähnen und verwandeln sich mit der Zeit in Zahnbelag und Zahnstein. Zahnstein haftet fest an den Zähnen und muß daher vom Fachmann entfernt werden. Während einer kieferorthopädischen Behandlung ist dies unter Umständen häufiger notwendig. Ihr Zahnarzt oder Ihre Dentalhygenikerin können Sie näher beraten.

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  2. Zahnärztliche Behandlung
    Meist dauert eine kieferorthopädische Behandlung länger als ein Jahr. Während dieser Zeit ist die Mundhygiene erschwert. Zudem erschweren die Bänder und Brackets einer festen Zahnspange auch die Behandlung von Karies. Alle zahnärztlichen Maßnahmen sollten daher vor dem Beginn der kieferorthopädischen Behandlung abgeschlossen sein. Wichtig ist es auch während der Behandlung die normalen Kontrolltermine beim Zahnarzt einzuhalten, damit eventuell neu entstehende Karies sofort behandelt werden kann. Am besten erkundigen Sie sich bei Ihrem Zahnarzt, wie oft ein Kontrolltermin notwendig ist.

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  3. Entfernung von Milchzähnen
    Im Laufe des Zahnwechsels werden alle Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt. Mit ca. 12 bis 14 Jahren ist der Zahnwechsel gewöhnlich abgeschlossen. Verzögerungen beim Zahnwechsel können kieferorthopädische Probleme hervorrufen. Manchmal wird der Kieferorthopäde daher raten diese Milchzähne entfernen zu lassen um damit den Durchbruch der bleibenden Zähne zu steuern oder einen Platzmangel für die Frontzähne zu beheben. Die Entfernung von Milchzähnen ist in aller Regel schmerzlos. Wenn die kieferorthopädische Notwendigkeit besteht, sollte man die Entfernung ohne Verzögerung durchführen lassen.

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  4. Entfernung von bleibenden Zähnen
    Bei manchen Menschen bieten die Kiefer nicht genug Platz um alle bleibenden Zähne in guter Stellung aufzunehmen. Es kommt zu einem Engstand der Zähne. In diesem Fall, oder auch wenn die Zahl der Zähne nicht auf beiden Seiten des Kiefers gleich ist, wird der Kieferorthopäde möglicherweise die Entfernung bleibender Zähne empfehlen. Es entsteht dann der notwendige Platz zur Einordnung der anderen bleibenden Zähne. Lücken, die durch die Entfernung der Zähne entstehen, werden im Laufe der kieferorthopädischen Behandlung geschlossen.

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  5. Parodontalbehandlung
    Das Parodontium ist das weiche und harte Gewebe (Zahnfleisch und Knochen) das den Zahn umgibt. Eine Parodontalbehandlung ist notwendig, wenn das Zahnfleisch Zeichen von Erkrankung zeigt wie Zahnfleischtaschen, Zahnfleischentzündungen oder Verlust des Kieferknochens, der die Zähne stützt. Bei Erwachsenen, die eine kieferorthopädische Behandlung vornehmen lassen, erfordert das Parodont in der Regel viel Aufmerksamkeit, damit das Gewebe keinen Schaden erleidet.

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