Patienteninformationen

Themenbereich:  
Deine kieferorthopädische Behandlung


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Herausnehmbare Geräte
  1. Über Dein Behandlungsgerät
  2. Pflege und Benutzung der Geräte
  3. Was man vermeiden sollte
Festsitzende Geräte
  1. Über Deine Behandlungsapparatur
  2. Handhabung einer festsitzenden Apparatur
  3. Pflege und Verwendung der Geräte
  4. Essen mit einer "festen Zahnspange"
  5. Was man vermeiden sollte
  6. Die erste Woche mit einer festen Zahnspange
  7. Multiband
  8. Elastiks (Gummiringe)
  9. Headgear - (Gesichtsbogen)
  10. Retention - der Abschluß der kieferorthopädischen Behandlung

Im Einzelnen

Herausnehmbare Geräte
  1. Über Dein Behandlungsgerät
    Es gibt viele verschiedene kieferorthopädische Geräte, die nicht fest mit den Zähnen verbunden sind. Statt dessen können sie vom Patienten selbst eingesetzt und herausgenommen werden.

    Herausnehmbare Geräte werden für verschiedene kieferorthopädische Aufgaben eingesetzt. Die größte Schwierigkeit bei herausnehmbaren Geräte ist die Notwendigkeit einer guten Mitarbeit durch den Patienten. Wenn der Patient die Anweisungen des Kieferorthopäden nicht befolgt, kann die Behandlung länger dauern als notwendig oder ganz erfolglos bleiben.

    Funktionskieferorthopädische Geräte helfen die Position der Lippen, Wangen und der Zunge zu normalisieren und können den Unterkiefer in die richtige Lage zum Oberkiefer bewegen. Sie sind eine Art Turngeräte für die Kiefer. Durch ständiges Üben wird die Entwicklung der Kiefer in die richtige Richtung geleitet. Orthopädische Geräte können das Wachstum von Ober- oder Unterkiefer beschleunigen oder hemmen.

    Wenn ein Gerät neu ist, können bei Tragen zunächst Schwierigkeiten beim Sprechen und ein erhöhter Speichelfluß entstehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit verschwinden diese Anfangsschwierigkeiten von selbst. Manche herausnehmbare Geräte sind mit Gesichtsbögen oder Elastiks(Gummibändern) verbunden. Sie können auch mit Brackets oder anderen festsitzenden Apparaturen verbunden sein.

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  2. Pflege und Benutzung der Geräte
    Es ist wichtig, daß die Geräte sauber gehalten und richtig eingesetzt werden. Anderenfalls können die Geräte beschädigt werden und nicht mehr richtig funktionieren.

    Nimm das Gerät möglichst nur mit sauberen Fingern in die Hand, setzte es in den Mund und drücke es an Gaumen und Zähne an. Das Gerät soll eng anliegen und keine Schmerzen verursachen. Ein gewisser Druck ist allerdings normal und verschwindet gewöhnlich nach ein paar Minuten. Beachte die Anweisungen Deines Kieferorthopäden wann und wie lange das Gerät getragen werden muß.

    Zu Reinigen genügt in der Regel ein regelmäßiges Bürsten mit Zahnbürste und etwas Zahnpasta. In der Apotheke kann man aber auch spezielle Reinigungstabletten und Gele für Zahnspagen kaufen. Wenn das Gerät einen frischeren Geschmack bekommen soll, kann man es für ein paar Minuten in ein Glas mit Wasser und einigen Tropen Mundwasser (z.B. Odol ) einlegen.

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  3. Was man vermeiden sollte
    Wenn ein herausnehmbares Gerät nicht im Mund ist, sollte es immer die dazugehörige Zahnspangendose gelegt werden. Nie sollte man eine Spange lose in die Hosentasche oder den Schulranzen legen. Sie kann sich dort leicht verbiegen oder zerbrechen. Auch eine Papierserviette oder ein Taschentuch sind zum Aufbewahren der Geräte nicht geeignet. Sie könnten versehentlich mit in den Müll geworfen werden.

    Biege niemals die Metallteile Deines Gerätes. Sie könnten brechen oder verbiegen und damit ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Zerbrochene Kunstoff- oder Metallteile des Gerätes können Verletzungen am Zahnfleisch oder an der Wange verursachen.

    Bitte befolge die Anweisungen Deines Kieferorthopäden über die Benutzung der Geräte. Bitte verwende Dein Gerät so, wie Dein Kieferorthopäde es Dir erklärt hat. Falsche Handhabung der Geräte kann die Behandlungsdauer erheblich verlängern oder den Erfolg ganz in Frage stellen.

    Versuche nicht Dein Gerät selbst zu reparieren, sondern wende Dich bitte an Deinen Kieferorthopäden. Weitere Hinweise findest Du im Kapitel "Notfälle".

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Festsitzende Geräte
  1. Über Deine Behandlungsapparatur
    Manche Behandlungsgeräte sind fest mit den Zähnen verbunden und können vom Patienten nicht herausgenommen werden. Solche Geräte ermöglichen eine besonders gute Kontrolle der Richtung und der Größe der Kräfte, die auf die Zähne wirken. Gleichzeitig wird nur relativ wenig Kooperation durch den Patienten erforderlich.

    Diese festsitzenden Geräte werden verwendet, um die Zähne zu bewegen, den Zahnbogen zu erweitern und auch um die Kiefer in eine bessere Stellung zu bringen. Da eine festsitzende Apparatur immer im Mund ist, übt sie eine kontinuierliche Kraft auf die Zähne aus - ein wichtiger Vorteil für die kieferorthopädische Behandlung.

    Festsitzenden Apparaturen können direkt nach dem Einsetzen vorübergehend unangenehm sein. In der Regel tritt am Abend nach dem ersten Einsetzen der Apparatur etwas Spannung an den Zähnen auf, die aber im Laufe vom 3-7 Tagen von selbst wieder verschwindet. Möglicherweise treten wunde Stellen an Wangen und/oder Lippen auf. Falls ein Teil der Apparatur an der Wange scheuert, kann dieser Teil kurzfristig mit Abdeckwachs überdeckt werden. Oft verschwinden die Probleme nach einem Tag wieder. Auch Sprachprobleme können auftreten. Diese Symptome verschwinden gewöhnlich nach ein paar Tagen von selbst. Wenn sich die Apparatur löst, muß sie ggf. neu befestigt werden.

    Bitte sieh im Kapitel "Notfälle" nach und setzte Dich mit Deinem Kieferorthopäden in Verbindung.

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  2. Handhabung einer festsitzenden Apparatur
    Die Brackets und Bögen sind empfindlich und können brechen oder sich von den Zähnen lösen. Bitte schneide harte Speisen in kleine Stücke und vermeide sehr klebrige Speisen. Brackets fallen normalerweise nicht von selbst ab. Wenn sie einmal an den Zähnen befestigt sind, sollten sie solange halten, bis der Kieferorthopäde sie entfernt. Bitte halte Dich an die Anweisungen Deines Kieferorthopäden.

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  3. Pflege und Verwendung der Geräte
    Eine festsitzende Apparatur erfordert besondere Aufmerksamkeit bei der Pflege der Zähne und der Apparatur.

    Es ist schwieriger die Zahnbeläge von den Zähnen zu entfernen, wenn eine "feste Zahnspange" daran befestigt ist. Trotzdem dürfen keine Beläge auf den Zähnen bleiben, denn Zahnbeläge erzeugen Karies. Es ist daher unbedingt notwendig, die Zähne nach jeder Mahlzeit zu reinigen. Auch nach Mahlzeiten, die nicht zu Hause eingenommen werden (z.B. dem Pausenbrot). Am besten nimmst Du Deine Taschenzahnbürste überall hin mit. Es gibt fast überall (auch in der Schule) ein Waschbecken, wo man kurz die Zähne putzen kann.

    Behandle die Apparatur vorsichtig, damit sie nicht beschädigt wird. Wenn Deine Apparatur eine Schraube hat, die gestellt werden muß, so muß sie unbedingt in die richtige Richtung gedreht werden. Vielleicht brauchst Du dabei Hilfe.

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  4. Essen mit einer "festen Zahnspange"
    Mit einer festsitzenden Apparatur kann man normal essen. Einige Dinge sollte man allerdings vermeiden, damit die Apparatur nicht beschädigt wird, denn jede Reparatur verzögert Deine Behandlung.

    Harte Speisen:  Die Brackets und Bögen sind empfindlich und können brechen oder sich von den Zähnen lösen. Bitte vermeide sehr harte Speisen wie das Kauen von Eiswürfeln oder Zerbeißen von Bonbons oder gebrannten Mandeln. Schneide harte Dinge wie Möhren oder harte Äpfel in Stücke.

    Klebrige Speisen:  Vermeide sehr klebrige Speisen wie Maoam oder Karamelbonbons. Die Reste sind sehr schwer wieder von den Zähnen zu entfernen und die Apparatur kann sich dadurch verbiegen.

    Brackets fallen normalerweise nicht von selbst ab. Wenn sie einmal an den Zähnen befestigt sind, sollten sie solange halten, bis der Kieferorthopäde sie entfernt. Bitte halte Dich an die Anweisungen Deines Kieferorthopäden.

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  5. Was man vermeiden sollte
    Bitte befolge die Anweisungen Deines Kieferorthopäden über die Benutzung der Geräte. Bitte verwende Dein Gerät so, wie Dein Kieferorthopäde es Dir erklärt hat. Falsche Handhabung der Geräte kann die Behandlungsdauer erheblich verlängern oder den Erfolg ganz in Frage stellen.

    Biege niemals die Metallteile Deines Gerätes. Sie könnten brechen oder verbiegen und damit ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Zerbrochene Kunststoff- oder Metallteile des Gerätes können Verletzungen am Zahnfleisch oder an der Wange verursachen.

    Versuche nicht Dein Gerät selbst zu reparieren, sondern wende Dich bitte an Deinen Kieferorthopäden. Weitere Hinweise findest Du im Kapitel "Notfälle".

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  6. Die erste Woche mit einer festen Zahnspange
    In den ersten Tage nach dem Einsetzen einer festen Apparatur können Schwierigkeiten auftreten. Möglicherweise sind die Zähne empfindlich, besonders beim Zubeißen. Die Lippen, Wangen und Zunge können wund sein. Diese Symptome sind normal und werden nach wenigen Tagen verschwinden. Versuche am ersten Tag eher weiche Dinge zu Essen. Du kannst Teile der Apparatur mit Wachs abdecken, wenn sie an der Wange scheuert.

    Siehe unter "Notfälle" und rufe Deinen Kieferorthopäden an, wenn Du sehr starke Schmerzen hast, oder die Unannehmlichkeiten länger als normal anhalten.

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  7. Multiband
    Eine Multibandapparatur besteht aus Brackets, Drähten, Federn und Gummis, die Deine Zähne in die gewünschte Position bewegen.

    Brackets sind kleine Befestigungsteile aus Metall, Keramik oder Plastik, die an der Außen- oder Innenseite Deiner Zähne aufgeklebt werden.

    An den Brackets werden die Drähte, Federn und Gummis der Multibandapparatur befestigt.

    Brackets schaden den Zähnen nicht. Sie werden mit einem speziellen Kleber am Zahnschmelz befestigt und können leicht entfernt werden, wenn sie nicht länger benötigt werden. Bei unsanfter Behandlung können sie sich sogar von selbst lösen. Es gibt verschiedene Arten von Brackets, die sich in Form und Größe unterscheiden können. Welche Brackets für Deine Behandlung notwendig sind, muß Dein Kieferorthopäde entscheiden. Vielleicht kannst Du Dir aber die Farbe der Gummis aussuchen, die Du an den Brackets trägst. Bei manchen Behandlungen wird nicht jeder Zahn mit einem Bracket versehen und nicht jedes Bracket wird mit dem Draht verbunden.

    Schau nach der Behandlung in Deinem Mund nach, was verändert worden ist.. Auf diese Weise kannst Du später auch selbst feststellen, wenn etwas kaputt gegangen ist oder fehlt.

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  • Einsetzen der Brackets und Bänder
    Für gewöhnlich wird der Kieferorthopäde an den vorderen Zähnen Brackets und an den hinteren Zähnen Bänder befestigen.

    Separieren:  Bevor ein Band auf einen Zahn gesetzt werden muß, müssen die Zähne separiert werden um zwischen den Zähnen genügend Platz für das Band zu erhalten. Der Kieferorthopäde setzt Separiergummis oder -drähte zwischen die Zähne, die ca. eine Woche im Mund bleiben müssen. Am Anfang können die Zähne durch die Separiergummis etwas empfindlich werden, besonders beim Kauen. Versuche klebrige Speisen zu vermeiden. Wenn die Separiergummis oder -drähte herausfallen nimm Kontakt zu Deinem Kieferorthopäden auf um zu fragen, ob sie ersetzt werden müssen.

    Bänder einsetzen:  Nachdem die Separiergummis entfernt wurden, werden die Zähne gesäubert und poliert. Anschließend wird ein Band in Deiner geschätzten Größe auf den Zahn gesetzt. Meist sind mehrer Versuche nötig, um die passende Größe für Deine Zähne zu finden.

    Brackets kleben:  Zuerst wird ein sogenannter Wangenabhalter in Deinen Mund gesetzt, um Wangen und Lippen während der Behandlung von den Zähnen abzuhalten. Danach werden die Zähne getrocknet und eine Flüssigkeit oder ein Gel wird aufgetragen, das 20 bis 40 Sekunden einwirken muß. Anschließend werden die Zähne sauber gespült und wieder getrocknet. Die Brackets werden danach mit einem speziellen Kleber an den Zähnen befestigt. In manchen Fällen wird eine spezielle Lampe verwendet, um den Kleber zu härten. Das Aufkleben der Brackets tut nicht weh, aber es dauert einige Zeit. Bitte bring etwas Geduld mit.

    Bögen:  Nach dem Aufkleben der Brackets wählt der Kieferorthopäde einen passenden
    Drahtbogen für Dich aus. In manchen Fällen wird der Bogen nicht an allen Zähnen befestigt.

    Vergewissere Dich auch nocheinmal selbst, daß der Bogen nicht in Deine Wangen sticht, bevor Du die Praxis verläßt.

    Ligaturen:  Kleine Gummiringe ( Gummiligaturen genannt ) halten den Bogen an den Brackets. Die Ligaturen können durchsichtig oder farbig sein oder auch aus Draht bestehen. Vielleicht kannst Du Dir eine Farbe aussuchen. Die Ligaturen können mit der Zeit Ihre Farbe verändern oder sich lösen. Rufe Deinen Kieferorthopäden an, um zu erfahren ob sie ersetzt werden müssen.

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  • Entfernung von Brackets und Bändern (Entbänderung)
    Bänder und Brackets werden mit speziellen Werkzeugen von den Zähnen entfernt. Der Kleber wird entfernt und die Zähne werden gereinigt und poliert. Die Maßnahmen sind schmerzlos. Wenn Du Deine Zähne während der Behandlung gut gepflegt hast, werden Deine Zähne nach der Behandlung genauso gesund sein wir davor. Dafür ist Dein Lächeln jetzt viel schöner und der Biß ist besser.

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  1. Elastiks (Gummiringe)
    Elastiks sind spezielle Gummiringe, die dazu dienen die Zähne in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Elastiks können zwischen verschiedenen Zähnen eine Kiefers oder zwischen Ober- und Unterkiefer gespannt werden. Elastiks können nur richtig wirken wenn sie regelmäßig getragen werden. Am besten trägt man sie den ganzen Tag und nimmt sie nur zu den Mahlzeiten heraus. Nach dem Essen sollte dann ein neues Elastik eingesetzt werden. Dazu sollte man immer ein paar Elastiks zum Wechseln mitnehmen.

    Es gibt viele verschiedenen Möglichkeiten Elastiks anzulegen. Bitte achte deshalb genau auf die Anweisungen Deines Kieferorthopäden, damit Du die Elastiks zwischen den richtigen Zähnen anlegen kannst. Falls Du nicht mehr genug Elastiks hast, wende Dich an Deinen Kieferorthopäden, dort bekommst Du jederzeit Ersatz.
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  2. Headgear - (Gesichtsbogen)
    Der Headgear ist eine Apparatur zu teilweise außerhalb des Mundes getragen wird. Mit einem Headgear ist es möglicht die großen Backenzähne des Oberkiefers weiter nach hinten zu schieben, um so Platz für die übrigen Zähne des Oberkiefers zu gewinnen. In vielen Fällen kann man so auf die Entfernung von bleibenden Zähnen verzichten und trotz Platzmangel alle bleibenden Zähne im Oberkiefer einordnen. Ein Headgear sollte in der Regel am Nachmittag ca. 3 Stunden und die ganze Nacht getragen werden.

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  • Einsetzen des Headgear
    Ein Headgear besteht aus einem Metallteil und einem elastischen Nackenzug. Meist wird er an den oberen Backenzähnen mit Bändern befestigt. Beim Anlegen des Headgears muß immer der metallenen Gesichtsbogen zuerst eingesetzt werden. Die inneren Enden des Gesichtsbogens werden in die Röhrchen geschoben, die an den Bändern im Oberkiefer angebracht sind. Das geht ohne Gewalt wenn man in die richtige Richtung schiebt. Durch zu große Kraftanwendung kann sich der Gesichtsbogen verbiegen der die Bänder lösen sich von den Zähnen. Nach dem Einsetzend des Gesichtsbogens wird der Nackenzug an den äußeren Enden des Gesichtsbogens befestigt.

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  • Abnehmen des Headgear
    Beim Abnehmen des Headgear muß immer zuerst das Nackenband gelöst werden. Anschließend kann man das Metallteil mit wenig Kraft aus den Röhrchen heraus ziehen. Falls der Headgear öfter von selbst herausfällt oder eines der Bänder gelockert ist, solltest Du Deinen Kieferorthopäden informieren.

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  1. Retention - der Abschluß der kieferorthopädischen Behandlung
    Nachdem alle Zähne in ihre richtige Position gebracht wurden, kann die feste Zahnspange entfernt werden. Direkt nach der Entfernung der Apparaturen ist die neue Position der Zähne aber nicht stabil. Die Zähne neigen dazu, in ihre alte Stellung zurück zu kehren. Du bekommst daher nach der Entfernung der festsitzenden Apparatur noch eine herausnehmbare Zahnspange (Retainer), die die Aufgabe hat, die Zähne in der neuen Position zu stabilisieren. Sie sollte mindestens 1 Jahr nach der Entfernung der festen Apparaturen getragen werden. Wird der Retainer nicht getragen, so ist mit Sicherheit eine Verschlechterung des kieferorthopädischen Ergebnisses zu erwarten.

    In manchen Fällen ist es auch sinnvoll einen Draht auf die Innenseite der Schneidezähne zu kleben, um so eine Veränderung der Schneidezahnstellung sehr sicher zu verhindern. Solche festsitzenden Retainer können über mehrere Jahre im Mund bleiben und sind sehr komfortabel.

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